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Kaffee-Mythen rund um das Thema Gesundheit

Kaffeemythen Gesundheit earlybird coffee Titelbild

Ihr kennt sicher alle den einen oder anderen Mythos rund um unser liebstes Heißgetränk. Manche sind durchaus richtig, andere allerdings Unfug. Besonders, wenn es um die Gesundheit geht, häufen sich die Vorurteile, und viele Menschen verzichten aus diesem Grund auf (mehr) Kaffee. Daher die Entwarnung vorneweg: Nein, Kaffee schadet der Gesundheit nicht, außer, ihr trinkt schlechten Kaffee :)

Mythos 1: Kaffee trocknet den Körper aus

Warum sich dieser Mythos so hartnäckig hält, ist uns ein Rätsel. Denn schon Kafka sagte: „Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub.“ und hatte mit dieser Aussage mehr als recht. Bedenkt man, dass Kaffee selbst zu einem Großteil aus Wasser besteht, wird klar, dass Kaffee sogar zur Flüssigkeitsversorgung beiträgt. Tatsache ist jedoch, dass Koffein in geringem Umfang harntreibend wirkt. Aber keine Sorge: dies ist nur bei Menschen der Fall, die selten Kaffee trinken und daher nicht an Koffein gewöhnt sind. Und auch da weiß sich der Körper durch spezielle Hormone zu helfen. Ihr könnt also weiterhin getrost euren earlybird coffee genießen, ohne euch in Staub zu verwandeln.

Mythos 2: Kaffee fördert Krebserkrankungen

Viele Mediziner und Wissenschaftler haben sich bereits diesem Mythos gewidmet und die Auswirkung von Kaffee auf Krebs untersucht. Klar ist: nein, Kaffee fördert Krebserkrankungen nicht. Ganz im Gegenteil: bei manchen Krebsarten kann der schwarze Muntermacher sogar schützend wirken. Dies ist vor allem bei Leberkrebs und Darmkrebs der Fall. Wie genau Kaffee auf Karzinogene wirkt und ob ein Lebensmittel allein zum Schutz gegen Krebs dienen kann, ist noch unklar. Hierfür stehen die medizinischen Untersuchungen noch in den Anfängen.

Kaffee schadet dem Herzen earlybird coffee

Mythos 3: Kaffee schadet dem Herzen

Koffein hat eine anregende Wirkung – da ist uns allen bekannt. Der Koffeingehalt unterscheidet sich jedoch je nach Zubereitung und Kaffeesorte. Geht man von einem klassischen Filterkaffee aus, enthält die Tasse bei 150 ml einen Gehalt von 80 mg. Zum Vergleich: die gleiche Menge Cola bringt es lediglich auf einen Koffeingehalt von 15 mg. Das scheint zunächst nach viel auszusehen und somit gefährlich für unser geliebtes Herz zu sein. Doch Fakt ist: Kaffee erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht. Bei einem gemäßigten Kaffeekonsum kann das Risiko für einen Schlaganfall sogar gesenkt werden. Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen, wie z.B. Bluthochdruck, sollten mit Kaffee jedoch vorsichtig umgehen.

Mythos 4: Kaffee ist ungesund für den Magen

Wer kennt es nicht? Man genießt seinen Kaffee und nach kurzer Zeit plagen einen Bauchschmerzen. Da ist der Kaffee schuld, oder? Das stimmt nicht! Der Kaffee selbst ist nicht der Auslöser für ein Unwohl-Sein und Bauchschmerzen. Dies liegt oftmals an der Röstung. Großkonzerne, die ihren Kaffee in dem Discounter eures Vertrauens anbieten, gehen nicht gerade schonend mit der rohen Kaffeebohne um. In der Industrieröstung werden die Kaffeebohnen in kürzestem Zeitraum sehr hohen Temperaturen ausgesetzt, sodass sie außen verbrannt und innen roh sind. Besonders dieser rohe Teil hat noch einen sehr hohen Säurelevel. Kombiniert mit dem bitteren Äußeren führt das zu den allseits bekannten Magenschmerzen. Dies ist auch der Grund, warum viele ihren Kaffee mit „extra viel Zucker und Milch“ trinken, da Industriekaffee anders nicht genießbar ist. Man sollte also dringend darauf achten, dass der Kaffee anhand eines Trommelrösters schonend geröstet wird. Dann sind auch die Magenprobleme Vergangenheit!

Kaffee schlecht für Cholesterinspiegel earlybird coffee

Mythos 5: Kaffee erhöht den Cholesterinspiegel

Kaffee wird auch dahingehend beschuldigt, dass es den Cholesterin-Spiegel erhöht. Doch so zusammenfassend darf und kann man das nicht sagen. Denn vereinfacht unterscheidet man zwischen dem guten Cholesterin (HDL) und dem bösen Cholesterin (LDL). Und da macht Kaffee genau das Richtige: Er erhöht das gute Cholesterin und senkt das böse Cholesterin. Dadurch sinkt das Risiko für Arteriosklerose, also Arterienverkalkung, und für einen Herzinfarkt, wie wir in Mythos 3 bereits erfahren durften. Diese Tatsache geht Hand in Hand mit dem gesenkten Risiko für Diabetes Typ 2. Doch auch bereits an Diabetes erkrankte Patienten dürfen sich gerne ab und zu eine Tasse Kaffee gönnen. Denn die darin enthaltene Chlorogensäure hat einen positiven Effekt auf den Insulinstoffwechsel, da dieser Inhaltsstoff die Blutzuckerschwankungen reguliert. Doch woher rührt dieser Mythos? Kaffee enthält als Bohne oder auch im gemahlenen Zustand fettähnliche Substanzen, vor allem die Terpene Cafesol und Kawheol. Jedoch muss dies nicht zwangsläufig zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen – „Schließlich schwimmen auf dem Kaffee keine Fettaugen“, so der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer.

Espresso mehr Koffein als Kaffee earlybird coffee

Mythos 6: Espresso enthält mehr Koffein als Kaffee

Ein Espresso schmeckt oftmals sehr stark. Dadurch sind viele der Meinung, dass eine Tasse Espresso mehr Koffein enthält als eine Tasse Kaffee. Dies ist nicht der Fall. Aufgrund der Zubereitungsart von Espresso wird zwar mehr Koffein aus dem gemahlenen Kaffee extrahiert, jedoch reicht das nicht aus um die viel niedrigere Wassermenge auszugleichen. Tatsache ist also: in einer Tasse Espresso à 25 ml ist ein Koffeingehalt von 25-30 mg Koffein enthalten. Verglichen mit einer Tasse Kaffee à 150 ml, in der 80 mg Koffein vorzufinden ist, ist dies ein Vielfaches weniger. Würde man gleiche Mengen Espresso und Kaffee vergleichen, hätte der Espresso mehr Koffein. Überprüft man wiederrum die üblichen Genussmengen, enthält eine Tasse Kaffee mehr Koffein.

Bei einem gemäßigten Konsum habt ihr also rein gar nichts zu befürchten. Na dann – ran an die Tassen!

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