Kaffee gesund

Ist Kaffee gesund? - Warum Kaffee besser ist als sein Ruf

Lesezeit ca. 15 mins
Autor*in
Lisa Eppelmann
Expertin für Kaffeefragen
Liebt Kaffee in Kombination mit beerigen Frühstücks-Bowls oder einem Stück selbst gebackenen Kuchen.
Inhalt
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    Eine beachtliche Menge von 450 Tassen Kaffee im Jahr trinken leidenschaftliche Kaffeetrinker:innen – und ja, wir earlybirds zählen da natürlich auch dazu.

    Morgens nach dem Aufstehen, im Büro oder gemütlich bei einem Stück Kuchen: ein leckerer Kaffee ist unser ständiger Begleiter. Aber wie gesund ist Kaffee eigentlich? Sollten wir uns Gedanken über unseren Konsum machen? – Wie immer heißt es auch hier: Es kommt darauf an ;-)

    Mythen über Kaffee und seine gesundheitlichen Auswirkungen halten sich hartnäckig. Wir wollen diesen Blog-Artikel zum Anlass nehmen und in der Gerüchteküche mal aufräumen!

    Denn Kaffee ist gesünder als viele annehmen. Laut aktuellem Stand der Wissenschaft bringt Kaffee überwiegend positive Auswirkungen auf die Gesundheit mit sich.

    In diesem Beitrag zeigen wir dir...

    • wieso Kaffee früher als ungesund galt, er es aber eigentlich gar nicht ist
    • ob du auch mit Bluthochdruck Kaffee trinken kannst
    • welche positiven Effekte Kaffe auf deine Gesundheit haben kann

    Ein wichtiger Hinweis aber gleich zu Beginn: Bitte beachte, Kaffee kann sich ganz unterschiedlich auswirken und die Effekte können von Person zu Person variieren. Führt dein Kaffeekonsum zu unerwünschten Beschwerden wie Herzrasen, Kopfschmerzen oder Übelkeit, könnte auch eine Kaffeeunverträglichkeit dahinterstecken.

    Warum galt Kaffee lange Zeit als ungesund?

    Lange Zeit galt Kaffee als ungesund, sogar krebserregend. Das stimmt allerdings nicht und ist längst überholt. Der Grund für diesen Mythos? In früheren Studien wurde nicht auf den Lebensstil der Studieteilnehmer:innen geachtet.

    Der Aspekt des Rauchens wurde zum Beispiel bei der Auswertung der Studien nicht ausgeklammert. Die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Zigaretten wurden so fälschlicherweise dem Kaffee zugeschrieben. Verrückt, oder?

    Inzwischen wurde das Thema aber intensiver erforscht und es gibt Entwarnung. Zwar sind sich Forscher:innen bei manchen Themen noch uneinig, doch krebserregend ist Kaffee nicht.

    Ganz im Gegenteil: Bei manchen Krebsarten kann der schwarze Muntermacher sogar schützend wirken. Dies ist vor allem bei Leberkrebs und Darmkrebs der Fall.

    Was für eine tolle Nachricht! Witzigerweise ist nur noch nicht ganz klar, wie Kaffee das hinbekommt. Wie genau Kaffee auf Karzinogene wirkt und ob ein Lebensmittel allein zum Schutz gegen Krebs dienen kann, ist bislang noch ein Rätsel. Hierfür stehen die medizinischen Untersuchungen noch in den Anfängen.

    Was wir wissen: Eine einzige Tasse Kaffee enthält mehr als hunderte, teils sogar tausende Substanzen. Darunter zum Beispiel das allseits bekannte und oft geschätzte Koffein. Da wissenschaftliche Studien mit entkoffeiniertem Kaffee jedoch die gleichen Effekte wie mit seinem koffeinhaltigen Bruder gezeigt haben, können wir zumindest sagen, dass es nicht am Koffeingehalt des Kaffees allein liegt.  

     Kaffee ohne Koffein kaufen

    Wie viel Tassen Kaffee können am Tag getrunken werden?

    Vielleicht hast du schon mal gehört, dass es am besten ist, Kaffee in Maßen zu trinken. Doch was genau ist mit moderatem Konsum gemeint? Wie viele Tassen am Tag sind wirklich unbedenklich?

    Die Wissenschaft ist sich hier nicht ganz einig. Inzwischen gibt es aber mehrere Empfehlungen, die sich decken.

    Dein durchschnittlicher Kaffeekonsum sollte zwei bis vier Tassen am Tag nicht überschreiten, das empfiehlt auch die Bundesregierung.

    Du willst es genauer wissen? Wir erklären dir in einem anderen Beitrag alles zum Koffeingehalt in Kaffee – wie viel Koffein ist in deinem Lieblingsgetränk und wie wird der Koffeingehalt bestimmt.

    Kaffeetassen mit Kaffee

    Wenn du dich daran hältst, ist relativ sicher, dass Kaffee eine gesundheitsfördernde oder zumindest keine schädliche Wirkung auf deine Gesundheit hat.

    Vielleicht hilft es dir, Kaffee als Genussmittel zu betrachten. Qualität statt Quantität ist hier die Devise. Genieße wenige Tassen eines qualitativ hochwertigen Kaffees, dafür jeden einzelnen Schluck in vollen Zügen.

    Hinweis: Wenn du zu viel Kaffee trinkst, merkst du das an unerwünschten Symptomen wie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Muskelschmerzen. Übermäßiger Kaffeekonsum kann auch zu Nervosität oder Schlafproblemen führen. Falls du diese Symptome bei dir bemerkst, empfehlen wir dir etwas weniger Tassen Kaffee am Tag trinken.

    Wann sollte man Kaffee trinken?

    Wir alle kennen den frühmorgendlichen, verschlafenen Gang zur Kaffeemaschine. Vor dem ersten Kaffee am Morgen geht einfach nichts. Aber wann ist eigentlich der perfekte Zeitpunkt für den ersten Kaffee am Tag

    Expert:innen raten teilweise davon ab, direkt nach dem Aufstehen Kaffee zu trinken. Das liegt daran, dass der Körper morgens das Stresshormon Cortisol ausschüttet und Kaffee den Effekt dieses Hormons noch verstärkt. Das bedeutet, du fühlst dich zwar kurz wach, aber das Tief am Vormittag wird umso größer.

    Expertentipp: Wir empfehlen dir ein bis zwei Stunden nach dem Aufstehen deinen Kaffee zu trinken. Ab diesem Zeitpunkt sinkt das Level des Cortisols und der Kaffee kann dann seine volle Wirkung entfalten. Kaffee am Morgen ist also völlig okay, nur eben nicht direkt, wenn du aufstehst.
    Cappuccino mit einem süßen Teilchen

    Bei Kaffee spät abends höre am besten auf deinen eigenen Körper. Wenn du Probleme beim Einschlafen hast, solltest du genau darauf achten, wann du deine letzte Tasse Kaffee trinkst.

    Koffein braucht in der Regel bis zu vier Stunden, um vom Körper abgebaut zu werden. Und so sehr wir Kaffee auch mögen, schlaflose Nächte soll er uns nicht bereiten.

    Mit dem Thema Koffein haben wir uns in unserem Artikel Koffeingehalt Kaffee - Wie viel Koffein ist da eigentlich drin? nochmal genauer auseinandergesetzt. Schau doch einfach mal rein!

    Kann ich Kaffee trotz erhöhtem Blutdruck trinken?

    Die Sorge, wie sich Kaffee auf erhöhten Blutdruck auswirkt, ist berechtigt. Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen wie Bluthochdruck sollten mit Kaffee vorsichtig umgehen. Aber auch hier können wir für Beruhigung sorgen.
    Das Koffein im Kaffee sorgt zwar dafür, dass der Blutdruck ansteigt. Allerdings ist der Effekt auf den Blutdruck recht gering und kurzweilig.

    Studien haben sogar gezeigt, dass sich regelmäßiger Kaffeekonsum positiv auf den Blutdruck auswirken kann. Bei den Studienteilnehmer:innen zeigte sich, dass der Blutdruck dauerhaft gesenkt werden konnte.

    Vorsicht ist bei Herzrhythmusstörungen geboten. Falls diese nach dem Kaffee trinken auftreten, solltest du deinen Kaffeekonsum auf jeden Fall herunterfahren und am besten mit einem Arzt oder einer Ärztin sprechen.

    Was passiert wenn man den Kaffee zu heiß trinkt?

    Du verbrennst dich! Spaß bei Seite :-)

    Du erinnerst dich, dass wir gesagt haben, Kaffee sei nicht krebserregend? Naja, es gibt eine Ausnahme. Wenn Kaffee zu heiß getrunken wird, erhöht sich laut Krebsinformationsdienst das Risiko für Speiseröhrenkrebs.

    Das gilt allerdings auch für andere Heißgetränke wie zum Beispiel Tee. Das Gewebe in der Speiseröhre wird durch zu heiße Getränke ständig gereizt und verbrannt.

    Kaffee dampft

    Die optimale Trinktemperatur für deinen Kaffee liegt bei 65 Grad. Wenn Kaffee frisch aus der Maschine kommt, hat er meist eine Temperatur um die 75 Grad.

    Wie wäre es, wenn du dich beim nächsten Kaffee in Geduld übst und einfach ein paar wenige Minuten wartest, bevor du ihn trinkst? Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und du kannst deinen Kaffee bereits mit dienen anderen Sinnen genießen :-)

    Wie sich Kaffee positiv auf den Leberstoffwechsel auswirkt

    Koffein ist nicht nur gut, um wach zu werden, sondern wirkt sich auch positiv auf den Leberstoffwechsel aus. Grund dafür ist die antientzündliche Wirkung, die Koffein hat.

    Studien haben gezeigt, dass Personen mit chronischen Lebererkrankungen vom Kaffee trinken profitieren.

    Warum guter Kaffee gut für die Verdauung ist

    Diese Frage lässt sich nur beantworten, wenn wir in der Zeit etwas zurückspringen. Eine bereits 1998 durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass durch den Anstieg des Blutdrucks der Stoffwechsel angeregt wird. Auch das enthaltene Koffein und die Bitterstoffe wirken verdauungsfördernd, da sie deine Durchblutung beleben.

    So weit so gut. Dieser Effekt kann allerdings auch ins Negative umschlagen. Wenn dir Kaffeekonsum Magenschmerzen und Übelkeit verursacht, solltest du unbedingt unseren Artikel zu Kaffeeunverträglichkeit durchlesen. Dort gehen wir auf mögliche Probleme und Ursachen ganz ausführlich ein und haben passende Lösungen für dich.

    Gut zu wissen: Der Kaffee selbst ist häufig gar nicht der Auslöser für dein Unwohlsein. Dies liegt oftmals an der Röstung. Großkonzerne, die ihren Kaffee in dem Discounter deines Vertrauens anbieten, gehen leider nicht gerade schonend mit der rohen Kaffeebohne um.

    In der Industrieröstung werden die Kaffeebohnen in kürzestem Zeitraum sehr hohen Temperaturen ausgesetzt, sodass sie außen verbrannt und innen roh sind.

    Besonders dieser rohe Teil hat noch einen sehr hohen Säurelevel. Kombiniert mit dem bitteren Äußeren führt das zu den allseits bekannten Magenschmerzen.

    Expertentipp: Probiere mal einen sorgsam und biologisch angebauten Kaffee, der schonend im sogenannten Trommelröstverfahren geröstet wurde – wie all unsere earlybird Kaffees.

    Durch die vergleichsweise niedrigen Temperaturen, die beim Rösten maximal auftreten, wird der Kaffee bekömmlicher. Denn Säuren und Bitterstoffe können sich besser abbauen als bei der schnellen, heißen Industrieröstung.

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    Koffein macht dich wach

    Das Wundermittel im Kaffee ist eindeutig Koffein. Wir wollen dich nicht mit den wissenschaftlichen Details langweilen, von daher nur ein knapper Exkurs zur Wirkung.

    Im Gehirn gibt es einen Botenstoff, der für Müdigkeit verantwortlich ist. Dieser wird durch das aufgenommene Koffein vertrieben und du fühlst dich wacher, nachdem du deinen Kaffee getrunken hast.

    In geringen Mengen ist Koffein gesund und hat viele positive Effekte. Deine Konzentration wird gesteigert und somit kannst du leichter lernen. Außerdem verbessert es sogar dein Langzeitgedächtnis.

    Weitere Mythen zu Kaffee und Gesundheit

    Kaffee erhöht den Cholesterinspiegel

    Kaffee wird auch dahingehend beschuldigt, dass es den Cholesterinspiegel erhöht. Doch so oberflächlich darf man das nicht sehen.

    Fairerweise muss zwischen gutem Cholesterin (HDL) und dem bösen Cholesterin (LDL) unterschieden werden. Und da macht Kaffee in der Regel genau das Richtige: Kaffee erhöht das gute Cholesterin und senkt das böse Cholesterin.

    Dadurch sinkt das Risiko für Arteriosklerose, also Arterienverkalkung und für einen Herzinfarkt. Diese Tatsache geht Hand in Hand mit dem gesenkten Risiko für Diabetes Typ 2 einher.

    Auch bereits an Diabetes erkrankte Patient:innen dürfen sich gerne ab und zu eine Tasse Kaffee gönnen. Denn die im Kaffee enthaltene Chlorogensäure hat einen positiven Effekt auf den Insulinstoffwechsel, da dieser Inhaltsstoff die Blutzuckerschwankungen reguliert.

    Doch woher rührt dieser Mythos? Kaffee enthält als Bohne oder auch im gemahlenen Zustand fettähnliche Substanzen, vor allem das sogenannte Cafestol und Kahweol. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen – „Schließlich schwimmen auf dem Kaffee keine Fettaugen“, so der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer.

    Expertentipp: Wenn du auf die Cholesterinwerte in deinem Blut achtest, empfehlen wir dir unseren earlybird Filterkaffee. Zubereitet mit einem klassischen Filter – sei es in der Filterkaffeemaschine, mit dem Handfilter oder der Chemex – werden die Stoffe Cafestol und Kahweol nahezu vollständig herausgefiltert.

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    Kaffee trocknet den Körper aus

    Warum sich dieser Mythos so hartnäckig hält, ist uns ein Rätsel. Denn schon Kafka sagte: „Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub“ und hatte mit dieser Aussage mehr als recht.

    Bedenkt man, dass Kaffee selbst zu einem Großteil aus Wasser besteht, wird klar, dass Kaffee sogar zur Flüssigkeitsversorgung beiträgt. In deiner täglichen Flüssigkeitsbilanz darfst du deinen Kaffee daher mitzählen. Wichtig ist nur, dass du eben nicht nur Kaffee, sondern vor allem viel Wasser trinkst ;-) 

    Tatsache ist jedoch, dass Koffein in geringem Umfang harntreibend wirkt. Aber keine Sorge: dies ist meist nur bei Menschen der Fall, die selten Kaffee trinken und daher nicht an Koffein gewöhnt sind. Und auch da weiß sich der Körper durch spezielle Hormone zu helfen. Ihr könnt also weiterhin getrost euren earlybird Kaffee genießen, ohne euch in Staub zu verwandeln.

    Kaffee - viel mehr als nur ein Koffeinlieferant

    Aufgrund des Koffeins trinken die meisten Menschen eine Tasse Kaffee am Morgen als Kickstart für den Tag. So lässt sich der bevorstehende Arbeitstag gleich energiegeladener und motivierter angehen. Doch die magische Bohne aus der Tasse hat noch so viel mehr unbekanntes Potenzial für deine Produktivität:

    #1 Sport und Kaffee – das Dreamteam

    Kaffee auch außerhalb des Büros nach dem Sport? Du glaubst, das passt nicht? Überzeuge dich selbst. Eine Tasse Kaffee kann einen positiven Einfluss auf deine sportlichen Leistungen haben.

    Kaffee kann dir dabei helfen, auf gesunde und natürliche Weise deine sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dieser Effekt wurde in vielen Studien nachgewiesen. Kaffee hat zum Beispiel einen lindernden Effekt auf Muskelkater und eine fettfreisetzende Wirkung, welche die Ausdauerleistung erhöht.

    Auch das Abnehmen soll durch Kaffee erleichtert werden. Jedoch sei gesagt, dass dieser Effekt nur in Kombination mit Sport und gesunder Ernährung wirksam ist. Also bitte nicht Laufschuhe durch Kaffee ersetzen ;-)

    In einem gesonderten Beitrag sind wir genauer auf das Thema Kaffee und Sport eingegangen und haben uns dazu sogar die Expertenmeinung von einem Laufprofi eingeholt.

    Kaffee und Sportschuhe

    #2 Konzentrationssteigerung

    Jede:r kennt das Gefühl: Man muss so viele Projekte fertigstellen, dass man während des einen Projekts schon an das nächste denkt. Es fehlt einfach die Konzentration. Unser Alleskönner Kaffee steht dir auch hier wieder zur Stelle und hält dir den Rücken frei.

    In Studien der European Food Safety Authority (EFSA) wurde ein Zusammenhang zwischen Kaffee-Konsum und einer erhöhten Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit festgestellt. Diese Konzentrationsfähigkeit bezieht sich sowohl auf die gezielte Konzentration auf eine bestimmte Aufgabe, aber auch auf die Konzentration über einen bestimmten Zeitraum.

    Die Einnahme von 75 Milligramm Koffein führt bereits zu einer Steigerung der Konzentration, wobei die Einnahme von mehr Koffein in derselben Zeit nur noch geringfügige Steigerungen aufzeigt. Zur Info: Eine Tasse Kaffee mit 150 ml Fassungsvermögen enthält ca. 80 mg Koffein.

    #3 Kaffee als Kreativitätsquelle

    Den größten Kaffeekonsum hat die Berufsgruppe der „Journalist:innen und Medienschaffenden“ – also eine Berufsgruppe, die in ihrem Alltag sehr kreativ arbeitet. Auch der Komponist Ludwig van Beethoven brühte und trank regelmäßig Kaffee, um sich selbst zu inspirieren.

    Mittlerweile wissen wir, dass Kaffee positive Effekte auf unsere Konzentrationsfähigkeit hat. Aber beeinflusst Kaffee auch unsere Kreativität oder haben Beethoven und Co. den Kaffee nur aufgrund des Geschmacks getrunken? Mach gerne mal einen Selbsttest!

    #4 Schneller lernen mit Kaffee und Koffein

    Kaffee hilft beim Lernen? Hätten wir das schon in unserer Schulzeit gewusst…

    Eine Studie berichtet, dass 200 mg Koffein das Gehirn anregen, Wörter und Redewendungen schneller zu identifizieren.

    Die Psycholog:innen dieser Forschungsarbeit gaben Studienteilnehmer:innen entweder eine Koffein- oder eine Laktose-Pille. Die Personen mit der Koffein-Pille waren schneller in der Lage, zu sagen, ob eine Reihenfolge von Buchstaben ein tatsächliches oder erfundenes Wort formte. Zudem soll das Kurzzeitgedächtnis positiv beeinflusst und die Problemlösungsfähigkeit erhöht werden.

    Fazit

    Es lässt sich also festhalten: Kaffee hat viele Inhaltsstoffe, die sich gesundheitsfördernd auf unseren Körper auswirken. Herz, Leber und deine Konzentration können profitieren.

    Wie bei allen Dingen im Leben ist es aber wichtig, auch Kaffee nur in Maßen zu genießen. Wir empfehlen dir nicht mehr als vier Tassen am Tag – auch wenn es manchmal vielleicht verlockend ist, mehr zu trinken.

    Ganz besonders möchten wir dir auch ans Herz legen, einen qualitativ hochwertigen Kaffee zu kaufen. Die Art des Rohkaffees und die Röstung haben einen Einfluss auf den Kaffee und dessen Bekömmlichkeit.

    Bei Kaffees, die schonend im traditionellen Langzeit-Trommelröstverfahren geröstet werden, werden Säuren und Bitterstoffe besser abgebaut. Gleichzeitig können sich übrigens auch die Aromen besser entfalten. Das Ergebnis ist ein Kaffee, der nicht nur verträglicher ist, sondern auch noch lecker schmeckt.

    Wenn du auf der Suche nach einem hochwertigen Kaffee bist, probiere gern mal unsere earlybird Kaffees. Sie werden allesamt sorgsam und biologisch angebaut. Und die Röstung der Bohnen erfolgt handwerklich im Trommelröstverfahren.

    FAQ

    FAQ

    Wie lange dauert es bis der Kaffee wirkt?

    Kaffee wirkt von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber in der Regel tritt ein anregender Effekt nach 15 bis 30 Minuten auf. Dieser kann dann für mehrere Stunden anhalten.

    Ist Espresso gesünder als Kaffee?

    Eine Tasse Espresso enthält in der Regel weniger Koffein als bspw. eine Tasse Filterkaffee (25ml Espresso enthalten ca. 25-30mg Koffein im Vergleich zu 150ml Filterkaffee mit ca. 80mg Koffein).

    Für Personen, die Koffein nicht so gut vertragen oder Herz-Kreislauf-Probleme haben, ist Espresso womöglich die bessere Wahl. Außerdem ist Espresso teilweise auch verträglicher für den Magen.

    Espresso wird in der Regel länger geröstet als bspw. ein Filterkaffee. Je länger der Röstprozess dauert, desto mehr werden die Säuren abgebaut und der Espresso wird verträglicher. Wir erhalten immer wieder die Rückmeldung von Kund:innen mit einer Kaffeeunverträglichkeit aufgrund eines empfindlichen Magens, dass sie unseren Espresso häufig besser vertragen.


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