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6 Tipps für Nachhaltigkeit im Büro

Tipps Nachhaltigkeit im Büro earlybird coffee Titelbild

Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, entwickelt meistens seine eigenen neue Routinen im Alltag. Egal, ob zu Hause oder unterwegs: Schon mit vielen kleinen Veränderungen kann Großes bewirkt werden. Sei es die Brotdose anstatt von Alufolie oder die Zeitung von gestern als Geschenkpapier – Je mehr wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, desto wichtiger wird es uns und umso mehr Spaß haben wir daran.

Was aber tun, wenn sich dieses Bedürfnis mit den althergebrachten Vorgängen bei der Arbeit in die Quere kommt; vielleicht sogar in einem Job, bei dem es eigentlich um Nachhaltigkeit oder Umweltschutz geht? Nur keine Sorge, auch im Büro kann man ohne viel Aufwand Umweltbewusstsein praktizieren. Besonders, wenn alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen, lässt sich auch das Büro nachhaltig gestalten. So funktioniert Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz:

#1 Nachhaltiger Kaffee

Ein häufig unterschätzter Aspekt der uns von earlybird coffee natürlich besonders am Herzen liegt: Der Kaffee.
Denn was wäre ein Arbeitstag im Büro nur ohne einen köstlichen Kaffee? In den meisten Büroräumen hängt zum Glück immer der Duft eines frisch gebrauten Kaffees in der Luft und auch die anregende Wirkung des Getränks ist an einem langen Tag nicht zu unterschätzen. Doch nicht jeder Kaffee ist uneingeschränkt positiv zu sehen. Viele Aspekte vom Anbau, über die Verarbeitung bis zum Transport von Kaffee werfen, wenn es um Nachhaltigkeit geht, eher schlechtes Licht auf das Heißgetränk.

Allerdings muss das nicht sein! Oft hinterfragt niemand, warum überhaupt immer die eine spezielle Kaffeesorte gekauft und getrunken wird. Warum nicht die Unternehmensführung oder Kollegen davon überzeugen, zukünftig auf eine explizit nachhaltige Kaffeesorte zu setzen? Denn tatsächlich gibt es Kaffee, der sehr nachhaltig ist! Unser earlybird coffee zum Beispiel macht nicht nur wach, sondern wird auch klimaneutral und biologisch angebaut. Und mit dem Wechsel der Kaffeemarke büßt man keineswegs an Qualität ein. Im Gegenteil! Nachhaltig produzierter Kaffee, mit dem man kaum einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, stellt auch in Sachen Geschmack, Aroma und Bekömmlichkeit seine Hochwertigkeit unter Beweis.
Wer Lust hat, kann hier einen Kaffee-Test für Büros anfragen.
Schließlich lassen sich mit einem guten Gewissen die erste morgendliche Tasse oder die Kaffee-Pause am Nachmittag noch besser genießen.

#2 Strom und Wärme

Der Tipp, der in einem Büro voller Computer und anderer elektronischer Geräte wohl besonders naheliegend ist, ist das das Sparen von Energie. Ein nachhaltiges Büro kann seine Mitarbeiter dazu anhalten, wenn der Rechner nicht gänzlich ausgeschaltet wird, zumindest den Bildschirm vorsorglich in den Stand-by-Modus zu versetzen. Am Abend, wenn man das Büro verlässt, kann man dann die Stecker ziehen. Denn selbst, wenn ein Gerät nicht eingeschaltet ist, zieht der Stecker Strom. Und auch die Bildschirmhelligkeit beeinflusst den Energieverbrauch des Computers. Sie sollte also nur so hoch eingestellt sein, wie nötig.

Es erfordert ein bisschen Zeit, sich umzugewöhnen, doch im Vergleich zu dem geringen Aufwand, den dieser Tipp erfordert, sind die Auswirkungen auf Dauer enorm – der mit Abstand größte Teil des Stroms in Deutschland wird immernoch über Kohlekraftwerke produziert. Aber nicht nur direkt am Schreibtisch kann Energie gespart werden. Ein grünes Büro sollte dazu übergehen, stoßzulüften, wenn die Köpfe rauchen, statt stundenlang die Fenster offen zu lassen.

#3 Papier und Müll

Notizzettel, Akten, Tabellen, Email-Ausdrucke – In fast jedem Büro liegen Berge von Papier an jeder Ecke. Komplett digital kommt wohl bisher kaum ein Unternehmen aus. Das ist nur verständlich, denn manchmal liest sich ein Text ausgedruckt auf Papier eben doch besser, als auf einem flackernden Bildschirm. Und auch handgeschriebene Notizen haben ihren Wert: Die Dinge, die wir mit Stift auf Papier schreiben, merken wir uns leichter als solche, die wir mittels Tatstatur eingeben. Doch viele Ausdrucke sind immer noch eher eine Sache der Gewohnheit und Bequemlichkeit und können ohne Schwierigkeiten eingespart werden. Für mehr Nachhaltigkeit im Büro hilft ein Aushang am Drucker, die Kollegen daran zu erinnern, nur wenn es tatsächlich nötig ist und wenn möglich beidseitig zu drucken.

Auch durch die richtige Entsorgung von Dokumenten, die nicht mehr gebraucht werden, kann man Nachhaltigkeit im Unternehmen einziehen lassen. Wer hat nicht schon einmal bei der Arbeit eine Bananenschale im Papierkorb gesehen? Um das zu vermeiden, sollte ein nachhaltiges Büro unter jedem Schreibtisch einen Papierkorb – keinen Mülleimer! – haben, in dem kein Plastik-oder Restmüll landen darf. Für derlei Abfall, zum Beispiel für Verpackungen oder Essensreste muss es dann natürlich im Büro verteilt genügend andere Entsorgungsmöglichkeiten geben.

Und auch das Badezimmer in einem Büro darf nicht vergessen werden. Viele Unternehmen setzen auf Einwegtücher aus recyceltem Papier. Doch trotz des Recycling-Faktors ist ein „richtiges“ Handtuch aus Frottee natürlich besser für maximale Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz. Besonders, da man gerne mal ein paar Papierhandtücher zu viel nimmt, wenn man gerade in Eile oder in Gedanken versunken ist.

#4 Dienstreisen

Einige Jobs kommen nicht ohne Termine bei Kunden, Messebesuche oder ganzen Dienstreisen aus. Dabei ist es ganz normal geworden, das Angestellten auch für Strecken innerhalb Deutschlands Flüge gebucht werden. Immerhin haben viele Fluggesellschaften immer wieder absurd billige Angebote und sogenannte „Frequent Flyer“-Preise. Ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter allerdings auch ohne finanzielle Not oder Zeitdruck für eine Strecke von Berlin nach Köln in den Flieger setzt, gilt noch nicht als grünes Büro, sondern verpasst damit die Chance, auf nachhaltigere Transportmittel umzusteigen und somit ein Zeichen zu setzen.

Viele Strecken lassen sich auch gut mit dem Zug zurücklegen. In der Bahn haben Reisende außerdem weitaus mehr Freiheiten als im Flugzeug. Es gibt keine strengen Gepäckbeschränkungen und oft haben Fahrgäste sogar W-Lan und genügend Platz, um die Reise zum Arbeiten zu nutzen. Sollte es doch nicht anders als mit dem Flugzeug gehen, kann das Unternehmen zumindest in Erwägung ziehen, seinen CO2-Ausstoß mit einem kleinen Aufschlag oder auf entsprechenden Webseiten zu kompensieren. Quasi als kleine Entschuldigung an die Umwelt.

#5 Team-Lunch

Auch der folgende Nachhaltigkeits-Tipp betrifft vielmehr die Zeit abseits vom Schreibtisch, als die eigentliche Arbeit: Besonders einige junge Unternehmen sind mittlerweile dazu übergegangen, mindestens einmal in der Woche einen Team-Lunch zu veranstalten. Je nach Mitarbeiterzahl müssen sich dafür ein bis drei Leute finden, die gemeinsam ein leckeres und gesundes Mittagessen für das gesamte Büro zubereiten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass es eine Küche gibt. In kleineren Büros kommt man aber auch gut mit nur einer Kochplatte, einem Topf und einer Pfanne aus. Sobald man die wichtigsten Grundnahrungsmittel sowie ein paar Gewürze beisammen hat, können verschiedene Mitarbeiter reihum das Büro bekochen.

Wie das zur Nachhaltigkeit beiträgt? Ganz einfach: Wenn alle das Gleiche essen, muss nur einmal gekocht werden. So spart man Energie aber auch Verpackungsmüll, der entstehen kann, wenn man sich sein Mittagessen von außerhalb holt. Sollten alle damit einverstanden sein, kann man sich natürlich auch darauf einigen, ausschließlich vegetarische oder vegane Gerichte zu kochen. Auch mit dem Verzicht auf Fleisch – zum Beispiel an einem „Meatless Monday“ - kann man das Nachhaltigkeitskonzept Büro in die Tat umsetzen. Abgesehen von alledem unterstützt das gemeinsame Kochen und Essen natürlich auch Team Building-Prozesse und das Arbeitsklima.

#6 Andere unterstützen

Ein Nachhaltigkeits-Tipp für fortgeschrittene Unternehmen ist nicht nur an sich selbst zu arbeiten, sondern auch die finanziellen Mittel, die Beziehungen und den Einfluss, den man hat, dazu zu nutzen andere zu unterstützen. Dafür kann man zum Beispiel dazu übergehen, mit mehr nachhaltigen Kunden zusammenzuarbeiten oder Lieferanten und Partner in ihrer Nachhaltigkeit zu inspirieren. Wer die Möglichkeit hat, kann außerdem darüber nachdenken Nachhaltigkeitsprojekte zu fördern. Wir von earlybird coffee arbeiten z.B. mit https://www.plant-for-the-planet.org zusammen.

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit

Gerade denjenigen, die nicht in der Chefetage sitzen, erscheint es zuerst vielleicht unmöglich das eigene Büro komplett umzukrempeln. Dabei geht es längst nicht darum, alle Nachhaltigkeitstipps sofort zu verwirklichen. Zunächst ist einfach ein Umdenken wichtig. Was falsch läuft, sollte freundlich und mit konstruktiven Vorschlägen angesprochen werden. Zuerst muss eben ein generelles Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Büro geschaffen werden. Denn nur wer weiß, was er verbessern kann und vor allem wie, kann an sich arbeiten. Vielleicht entsteht im nächsten Meeting ja sogar ein 5-Punkte-Plan, der im Büro ausgehangen wird! Jeder noch so kleine Schritt ist wichtig und hilft. Mit den Ideen, die das Nachhaltige mit dem Schönen verbinden, etwa mit einem nachhaltigen Kaffee oder dem gemeinsamen Mittagessen, beginnt es sich am einfachsten. Von da an ist alles eine Sache des Umdenkens, eines wachsamen und reflektierten Verhaltens und der Gewöhnung. Es ist erstaunlich, wie schnell einem neue Gewohnheiten in Fleisch und Blut übergehen!

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