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Wie man zum earlybird bei earlybird coffee wird – in 10 Schritten

Praktikum earlybird coffee Titelbild

Wer kann schon von sich behaupten, dass er oder sie Mitarbeiter Nr. 1 in einem Unternehmen ist? Also ich kann das. Ich bin Rim, 22 Jahre alt und hatte wohl die verrücktesten 6 Monate, die man im Rahmen eines Praktikums nur haben kann. Da ich mich jetzt als echter earlybird bezeichnen würde – darf ich das liebe Gründer, Emanuel und Merlin? - zeig ich euch, wie auch ihr in 10 einfachen Schritten zu einem earlybird bei earlybird coffee werden könnt.

Schritt 1: Informiere dich auf Praktikumsplattformen über Startups in Stuttgart

Nachdem ich einer anderen Praktikumsstelle aufgrund von Zeitproblemen absagen musste, war ein Plan B notwendig. Ich hatte noch 3 Wochen Zeit, bis mein noch nicht existentes Praktikum beginnen sollte, und nichts vorzuweisen. Was tut man also? Bedient sich klassischen Praktikumsplattformen (in meinem Fall meinpraktikum.de) und sucht sich gezielt Startups im Stuttgarter Raum aus. Und da war es – das Startup earlybird coffee mit der wohl sympathischsten Stellenausschreibung dieser Erde. Und dann ging alles recht schnell: E-Mail geschrieben, mit Emanuel telefoniert, mit Merlin telefoniert, die komplette earlybird Familie kennengelernt und dann war ich abgesegnet – puh!

earlybird_coffee_Startup_Praktikum

Schritt 2: Trau dich was

Es klingt zwar irgendwie ziemlich kitschig, aber es ist tatsächlich so. Es ist immer eine mutige Entscheidung, sich für ein Startup und gegen das bestbezahlteste Praktikum bei einem Global Player zu entscheiden. Vor Beginn eines Praktikums oder auch einer Festanstellung sollte man sich bewusst machen, dass es schon lange nicht mehr rein um das Geld geht. Es geht vielmehr darum, tolle Erfahrungen mit genauso tollen Menschen zu machen und dabei viel zu lernen. Und das kann ich definitiv von mir behaupten.

Schritt 3: Sei nicht zwingend ein ‚early bird’

Auch wenn der frühe Vogel angeblich den Wurm fängt, es gibt auch nach 09:00 Uhr genügend Würmer zu fangen. Ich kann also bestätigen, dass die Arbeitszeiten sehr angenehm waren. Man hat zwar die ein oder andere Freiheit bezüglich der Arbeitszeiten, aber so hat man auch eine gewisse Verantwortung: Du darfst selbst entscheiden, wann du kommst und gehst, aber Aufgaben müssen erledigt werden. Denn bei einem Startup kann man letztendlich nie „fertig“ sein. Es gibt immer etwas zu tun und es kommt immer etwas dazu. Prioritäten setzen ist hier das Zauberwort. Das habe ich in meiner Zeit bei earlybird coffee erleben dürfen. Dennoch: man darf um 06:00 Uhr früh ruhig noch 1-2 Stunden schlafen ;)

Schritt 4: Erlerne Startup’isch

Ja, es stimmt wirklich: Startups sprechen ihre eigene Sprache. Generell verwenden Startups gerne ein paar mehr englische Vokabeln in einer ‚daily conversation’ als man es sonst so kennt ;). Zumindest konnte ich mit Begriffen wie scaling und Inhouse-Inkubator nichts anfangen. Aber irgendwann kommt man selbst einfach nicht mehr drum herum. Bei einem Gespräch mit ein paar Freundinnen habe ich mich doch tatsächlich dabei ertappt, wie sich englische Begriffe in meine Sätze geschlichen haben und mich meine Freundinnen nur schief anschauten. Als Startup’ler hat man es eben nicht einfach ;)

earlybird_coffee_Team

Schritt 5: Triff super Menschen

Emanuel hatte genau ein Ziel für mich gesetzt: so viele Kontakte wie möglich zu knüpfen während meiner Zeit bei earlybird coffee. Aber um ehrlich zu sein, fällt es mir relativ schwer, aus dem Nichts neue Kontakte zu knüpfen. Aber da man auch mal über seinen Schatten springen muss, musste ich da eben durch und konnte auch super interessante Menschen kennenlernen. So läuft das eben in der Start-Up Welt: It’s all about networking.

Schritt 6: Mache tolle Erfahrungen

Als ich mich auf das Abenteuer mit earlybird coffee vor fast genau 6 Monaten einließ, hätte ich mir im Leben nicht vorgestellt, was mich letztendlich erwarten wird. Von den Aufgabenbereichen war alles Mögliche dabei: Marketing, Controlling, Entertainment ;). Aber ich hätte auch nie gedacht, dass ich viele Events zusammen mit der earlybird coffee Familie rocken würde, dass ich interessante Momente in den Autofahrten mit Emanuel haben würde, dass ich mit Entscheidungsträgern diverser Unternehmen in Kontakt treten würde, und vor allem ich dass ich einfach eine geile Zeit mit super Menschen erleben würde. All das und noch viel viel mehr darf ich nun unter den tollen Erfahrungen meines Lebens verbuchen.

Schritt 7: Gehe auch durch Tiefs

Auch wenn vieles jetzt nach Friede, Freude, Eierkuchen aussieht, gibt es vor allem auch schwierige Phasen in einem Startup – und so auch bei earlybird coffee. Uns geht es definitiv gut und wir wachsen kontinuierlich. Aber wir sind noch lange nicht in aller Munde und wir müssen sehr viel Arbeit in earlybird coffee stecken, um unsere hohen Ziele zu erreichen. Und in den letzten 6 Monaten gab es dabei durchaus schwierige Phasen, aber genau da muss man durch und genau dann darf man den Mut nicht verlieren.

Schritt 8: Perfekt unperfekt

Ein weiser Mann namens Emanuel sagte eins zu mir: Better done than perfect. Und ich finde diesen Spruch gerade für ein Start-Up sehr passend. Man muss nicht immer perfekt sein, auch wenn es für viele wahrscheinlich gar nicht so einfach ist, einfach mal zu sagen „egal, das wird schon passen“. Deswegen muss man das auch erstmal lernen. Und bevor man nichts vorzuweisen hat, sollte man sich trauen, unperfekt zu sein.

Schritt 9: Lerne

Ja, es ist tatsächlich so: in einem kleinen Unternehmen bekommt man viel mehr mit als in einem Großkonzern. Ein Praktikum kämpft mit vielen Vorurteilen: anspruchslos, langweilig uvm.. So war es bei mir zu 100% nicht! Ich habe wahnsinnig viele Einblicke erhalten, durfte in jedem Aufgabenbereich ein bisschen mitmischen und wurde von Emanuel und Merlin immer auf dem Laufenden gehalten. Dadurch konnte ich viele Erfahrungen sammeln und Dinge lernen, die mir wahrscheinlich in einem größeren Unternehmen verwehrt geblieben wären.

earlybird_coffee_Praktikum

Schritt 10: Bleibe ein earlybird

Dass meine 6 Monate tatsächlich schon vorbei sind, kann ich auch an meinem letzten Tag nicht realisieren, aber ich werde ein earlybird bleiben und bin super glücklich, dass ich weiterhin als Werkstudentin bei der earlybird coffee Familie dabei sein darf.

Für diese tolle Zeit gilt ein DICKES FETTES DANKESCHÖN an:

Emanuel, Merlin, Corinna, Isabelle, Alex, Yannick, Laura, Mark, Ramona, Sarah, Johannes

1 Kommentar

Okt 01 2016 • Verfasst von Alex Ka

Ach Rim! Danke für diesen wundervollen Artikel! Du bist der Wahnsinn!

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