Kaffee Pads sind praktisch. Schnell, unkompliziert, wenig Aufwand.
Viele starten genau so in den Tag. In der Kaffeekultur Deutschland sind Kaffeepads nach wie vor eine beliebte Zubereitungsart.
Auch wir hatten lange Kaffee Pads im Sortiment. Aktuell bieten wir sie nicht mehr an.
Warum?
Die Nachfrage ist zurückgegangen, während die Mindestproduktionsmengen gestiegem sind. Das hat für uns wirtschaftlich nicht mehr gepasst.
Deshalb konzentrieren wir uns heute auf andere Zubereitungsarten wie Filterkaffee, Kaffee für Vollautomaten und Kaffeekapseln ohne Aluminium.
Was bleibt:
Die Art, Kaffee-Pads zuzubereiten. Und die Frage, wie er am besten schmeckt.
In diesem Artikel findest du 7 Tipps für besseren Kaffee mit deinen Kaffee Pads und Alternativen, wenn du mehr aus deinem Kaffee herausholen möchtest.
Frische Pads verwenden
Klingt simpel, macht aber einen großen Unterschied.
Je frischer das Pad, desto aromatischer der Geschmack.
Kaffee verliert mit der Zeit an Aroma. Deshalb schmecken ältere Pads oft flacher.
Achte auf das Röstdatum, nicht nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.
Frische hängt auch davon ab, wie du die Pads lagerst.
Kaffeepads richtig lagern
Kaffee Pads mögen es kühl, trocken und luftdicht.
So bleiben Aroma und Frische länger erhalten.
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Am besten lässt du die Pads in ihrer Originalverpackung:
Kaffeedosen oder andere Behälter enthalten meist zu viel Luft, weshalb die Pads nach einiger Zeit ranzig werden können. -
Nach jedem Öffnen möglichst luftdicht verschließen:
Zum Beispiel mit einer Klammer. -
Nicht im Kühlschrank lagern:
Kaffeepads bleiben dadurch nicht länger frisch. Im Gegenteil, die hohe Luftfeuchtigkeit und Fremdgerüche schaden dem Kaffee. -
Nicht in der Nähe von starken Fremdaromen lagern:
weit entfernt von z.B. Gewürzen lagern
Richtige Tassengröße wählen
Einer der häufigsten Fehler, den wir beobachten, ist, dass die Menge eines einzelnen Kaffees zu hoch eingestellt ist.
Ein Kaffeepad enthält meist ca. 7 Gramm Kaffee. Das reicht für rund eine halbe Tasse Kaffee (ca. 120 ml).
Wenn du mehr Wasser durchlaufen lässt, wird der Kaffee schnell dünn.
Für größere Tassen: Lieber zwei Pads verwenden oder zweimal beziehen.
Kaffeepads richtig zubereiten
Kaffeepads sind einfach – genau das ist ihr Vorteil.
Ein paar Dinge machen aber den Unterschied:
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Pad nach dem Einlegen leicht andrücken:
So kann sich der Wasserdruck am besten aufbauen und das Wasser fließt gleichmäßig durch das gesamte Kaffee-Pad.
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Maschine vor dem ersten Kaffee kurz durchspülen:
In den meisten Maschinen bleiben nach jedem Kaffee Reste innerhalb der Maschine zurück. Vor dem ersten Kaffee des Tages empfehlen wir, die Maschine einfach einmal ohne Pad durchlaufen zu lassen.
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Wasser regelmäßig wechseln:
Ja, auch Wasser wird alt. Unserer Erfahrung nach schmeckt der Kaffee besser, wenn du das Wasser im Behälter spätestens nach einem Tag wechselst.
Das sorgt für gleichmäßigeren Geschmack.

Maschine regelmäßig reinigen
Rückstände setzen sich schneller ab, als man denkt.
Eine saubere Maschine sorgt für einen klareren Geschmack und dafür, dass dein Kaffee immer gleich gut läuft.
Abnehmbare Teile regelmäßig reinigen.
Vor allem der Bereich, in dem der Kaffee aufgebrüht wird. Hier lagern sich mit der Zeit Kaffeefette ab, die den Geschmack negativ beeinflussen können.
Auch der Kaffeeauslauf wird oft vergessen.
Und ja: Entkalken gehört dazu.
Etwa alle sechs Monate ist ein guter Rhythmus.
Wasserqualität beachten
Kaffee besteht zu über 90 % aus Wasser.
Wenn dein Wasser stark kalkhaltig ist, wirkt der Kaffee schnell flach oder bitter.Ein einfacher Wasserfilter kann hier schon viel verändern.
Was sind gute Kaffeepads?
Die Qualität hängt vor allem vom Kaffee im Pad ab.
Viele Pads sind günstig produziert. Entsprechend flach ist oft auch der Geschmack.
Worauf du achten kannst:
- Qualität des Kaffees
- Herkunft und Verarbeitung
- Hersteller
Kleine, spezialisierte Kaffeeunternehmen bieten oft qualitativ hochwertigen Bio Kaffee. Genau so ein Kaffee-Spezialist sind übrigens wir bei earlybird coffee :-)
Sind Kaffeepads umweltfreundlich?
Das hängt von zwei Dingen ab: Verpackung und Kaffee.
Durch die einzelnen Portionen entsteht mehr Verpackung als bei losem Kaffee.
Im Vergleich zu Kapseln schneiden Pads jedoch meist besser ab.
Wichtig ist vor allem der Kaffee selbst.
Wenn du darauf achtest, wie er angebaut und verarbeitet wird,
triffst du oft die größere Entscheidung.
Wiederbefüllbare Pads ausprobieren
Wenn du einfach guten Kaffee in deiner Padmaschine zubereiten möchtest, sind wiederbefüllbare Pads eine gute Alternative.
Du kannst deinen eigenen Kaffee verwenden – frisch gemahlen, genau so, wie du ihn magst.
Das bringt mehr Aroma und gibt dir mehr Kontrolle.
Zum Beispiel mit einem milden, ausgewogenen Kaffee wie unserem Bio Filterkaffee House Blend. Oder wenn du es kräftiger magst, ist unser Bio Espresso House Blend die richtige Wahl.
Unsere House Blends gelingen zuverlässig und sind ein guter Einstieg, wenn du von Pads auf wiederbefüllbare Pads mit eigenem Kaffee wechselst.
Alternativen zu Kaffee Pads
Wenn du merkst, dass du mehr aus deinem Kaffee rausholen willst, lohnt sich ein Blick auf andere Zubereitungsarten.
Zum Beispiel:
- Kaffeevollautomat
- French Press
- klassischer Filterkaffee
Oder, wenn du es ähnlich einfach halten willst: unsere Kaffeekapseln ohne Aluminium.
Genauso unkompliziert, aber mit mehr Einfluss auf Geschmack und Auswahl.
Kaffee Pads sind ein einfacher Einstieg
Mit ein paar Anpassungen kannst du viel verbessern. Und wenn du irgendwann mehr willst, gibt es spannende Wege, weiterzugehen.

Probier mal den größeren Padhalter für zwei Tassen – damit klappt es vielleicht besser. Wenn nicht, sind die Pads vermutlich einfach nicht ganz kompatibel.
Ich habe dicke Kaffee Pads und die passen nicht in meiner Senseo Maschine 🤔
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